Heroku bietet “automatisches” Hosting

Internet-Anwendungen kann man auf verschiedenen “Ebenen” hosten: z.B. auf Blech, auf virtuellen Maschinen, in Docker-Containern, auf Funktionsebene (Server-less) etc. Heroku bietet “automatisches” Hosting auf Anwendungsebene (so nenne ich das mal): Das heißt

  • Man schreibt eine Anwendung (z.B. in Java mit Maven etc) und deployt sie, in dem man sie einfach in das Heroku-eigene git-Repository pusht. Heroku erkennt, dass es sich um eine Java-Anwendung handelt, deployt sie selbstständig und macht sie (über einen Heroku-LoadBalancer) von extern erreichbar.
  • Eine Datenbank (oder andere separate Tools) installiert man mit wenigen Klicks “dazu”; man kann sie dann via Umgebungsvariablen adressieren und ansprechen.
  • Danach ist die Anwendung mit Klicks (oder simplen Kommandos) managebar (z.B. skalierbar).
  • Weitere Eigenschaften, die mir im Kopf geblieben sind:
    • Eigene URLs sind möglich.
    • Externe Kommunikation (z.B. mit Partner-Services) ist möglich.
    • CI/CD (Continuous Integration/Deployment) läuft via “Heroku Pipelines”.
    • Es gibt ein eingebautes Monitoring.
    • diverse Sprachen/Umgebungen sind möglich (neben Java u.a. Node, PHP und Python).
    • Apache Kafka scheint “besonders” gut integriert zu sein.

In der aller einfachsten Fassung (zum “Herumspielen”) ist die Benutzung kostenlos. Wenn man “richtig” damit arbeiten will, kostet es durchaus nennenswert Geld. Man darf dabei aber nicht vergessen, was man alles bekommt: Deploment-Prozeduren, CI/CD, Monitoring, Management, Skalierung etc. Das alles würde bei den meisten anderen Hosting-Varianten Zeit und/oder Geld kosten. Heroku existiert seit ca. 10 Jahren, man kann also davon ausgehen, dass sie Erfahrung mit dem haben, was sie tun…

(Ich habe selber keine Erfahrung damit. Auf dem “eCube-Day” bei meinem Arbeitgeber eCube hat das ein Kollege demonstriert und angepriesen.)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.